Satelliten

Radzimowice und Dobków

Exkursion nach Radzimowice und Dobków

Glas, Keramik, Landschaft – Kunst in idyllischer Umgebung von Jelenia Góra (Hirschberg). 

Termine: 25.06.2022, 02.07.2022

Die erste SATELLITEN-Exkursion 2022 führt ins malerische Bober-Katzbach-Gebirge, nordöstlich von Jelenia Góra (Hirschberg). In Radzimowice (Altenberg), einem kleinen Ort, dessen Geschichte bis in das Mittelalter zurückgeht und mit dem Bergbau verbunden ist, empfängt uns Marcin Zieliński, Glaskünstler, Bildhauer, Schleifer und Graveur. Seit 2006 betreibt Marcin Zieliński sein eigenes Atelier, seit 2015 in Radzimowice. Seine Glasmanufaktur (Szklana Manufaktura) hat den Charme einer Werkstatt aus dem 19. Jahrhunderts. Er arbeitet mit historischen Maschinen und alten Techniken, erschafft aber damit auch moderne Glaskunstwerke, oft kombiniert mit Granit oder Sandstein. 

Nach dem Kunsterlebnis kommt der Naturgenuss. Auf einer kurzen Wanderung von Radzimowice nach Wojcieszów (Kauffung, ca. 5 km) genießen wir die Schönheit des Bober-Katzbach-Gebirges. In Wojcieszów wartet unser Bus und bringt uns nach Dobków (Kleinhelmsdorf). 

In den letzten 20 Jahren hat sich das kleine Dorf Dobków zu einem lebendigen und lebenswerten Ort (2011 offiziell als das schönste Dorf der Wojewodschaft Niederschlesien gekürt) entwickelt und hat eine Reihe kreativer Menschen angezogen. Mit Dawid Kowalski lernen wir gleich nach der Mittagspause in der Villa Greta einen kennen.

Danach besuchen wir Bogusława Rudnicka und ihre Familie, die sich ganz der Keramikkunst verschrieben hat. Seit 2001 führen sie die Keramikwerkstatt und die Galerie zum Engel. Die hier präsentierten und zum Kauf angebotenen Produkte sind handwerkliche Unikate, denn sie benutzen keine Formen, keine Drehscheiben, keine fertigen Massen. Die Keramikkunst ist für Bogusława Rudnicka viel mehr als ein Beruf oder Broterwerb. Es ist ihr Leben und ihre Leidenschaft, mit der sie während der zahlreichen Keramikworkshops für alle Altersgruppen schon viele Menschen angesteckt hat. Auch wir machen uns unter ihrer Anleitung die Hände schmutzig, um ein Gefühl für das Material Lehm und seine (aber auch unsere künstlerischen) Möglichkeiten zu bekommen.