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Piotr Syposz

biogramm

Piotr Syposz

  • geb. 1965 in Wrocław
  • studierte Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Musik an der Universität in Wrocław (Diplom 1989)
  • lebt seit 1998 in Kopaniec, wo er die Galeria Wysoki Kamień (Galerie Hochstein) führt

Seine künstlerische Tätigkeit beginnt Ende der 1980er Jahre durch die Zusammenarbeit mit den Vertretern der performativen Fotografie in Wrocław (Efemeryda INRA, Piotr und Paweł Syposz, Ausstellungen: Foto Medium Art, BWA, Entropia Gallery) und musikalische Experimente (mit: DJ Mniamos vel Tomasz Stępień – Straßenaktionen und Klangprojekte des Studentenradios „Nad Odrą” – An der Oder).

Im Jahr 1998 zieht er in das Dorf Kopaniec am Fuße des Iser- und Riesengebirges, wo er sich an den Aktivitäten der Künstlergruppe Kopaniec beteiligte, die Künstler aus verschiedenen Teilen des Landes zusammenbringt. Die Aktivitäten der Gruppe resultierten in einer Reihe von künstlerischen Workshops für Jugendliche und der Gründung der ersten in der Gegend privaten Kunstgalerie „Galeria Wysoki Kamień“ im Haus von Piotr Syposz in der Nr. 120. Hier werden die Arbeiten der Gruppenmitglieder präsentiert: Emanuela Czyjowska, Andrzej Yendroha, Agata und Leszek Różański und Piotr Syposz. Bis heute werden hier Ausstellungen im Bereich Bildende Kunst, Musik und Fotografie organisiert.

Ein weiteres Vorhaben der Gruppe ist die Theater- und Musikgruppe „Cornu cervi”, die sich mit der Rekonstruktion und Förderung der mittelalterlichen Kultur beschäftigte. Piotr Syposz nimmt an diesem Projekt als Musiker und Rekonstrukteur alter Instrumente teil. Im Rahmen der Aktivitäten der Gruppe entsteht auch bald „Tawerna pod Mnichem” – Taverne zum Mönch, stilisiert wie ein mittelalterliches Gasthaus. 2013 nimmt Syposz am Projekt „Endgültige Geschichten” (CD mit Musik von Piotr Syposz) teil.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2018 Absurdalia, beleuchtete Fotoobjekte in der UV-Druck-Technik, Galera Przestrzeń prywatna, Warszawa, Klub Ślimak, Wrocław und Galeria Wysoki Kamień in Kopaniec

  • 2017 Tamte światy (Jene Welten), Galeria Izerska Kromnów

  • 2016 Tamte światy (Jene Welten), Muzeum Zabawek, Karpacz (Krummhübel)

  • 2011 Pogaństwo (Heidentum), Muzeum Dom Carla i Gerharta Hauptmanna, Szklarska Poręba (Schreiberhau)

  • 2004 Amsterdam und 2005 Tilburg, Objekte aus Holz und Metall

Seit 2020 kehrt er zu performativen Aktivitäten rund um musikalische Experimente und zur Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Fotografie-Dozenten Paweł Syposz (Efemeryda INRA) zurück. Derzeit arbeitet er auch an einer Serie von Arbeiten mit dem Titel „Ba” (kleine skulpturale Formen).

Künstler und sein Ort